SEITE AN SEITE für jüdisches Leben
SEITE AN SEITE ist ein interaktives Projekt zur Sichtbarmachung jüdischen Lebens im öffentlichen Raum und ein Zeichen der Solidarität mit Jüdinnen und Juden.
Bei sechs Fotoaktionen haben sich Hamburgerinnen und Hamburger gegen Antisemitismus und für Solidarität mit jüdischen Menschen positioniert: Die Mitwirkenden haben sich an bekannten Orten in Hamburg zu großen Davidsternen aufgestellt, die von der Fotografin Valérie Wagner und dem Drohnenpiloten Ulrich Mertens von oben mit der Drohne fotografiert wurden.
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Die Motive kehren nun dorthin zurück, wo sie entstanden sind und wo jüdisches Leben mit diesem Projekt sichtbar gemacht werden soll: in den öffentlichen Raum.
Ob als Plakate an Litfaßsäulen, auf Werbeflächen in der U-Bahn-Station oder an Gebäudefassaden: Die Aufnahmen zeigen jüdisches Leben als festen Bestandteil der Stadtgesellschaft und setzen ein Zeichen des Zusammenhalts und der gesellschaftlichen Verantwortung mitten in der Stadt. Aktuelle Ausstellungen
Das Projekt wird unterstützt von der Jüdischen Gemeinde Hamburg, der Stiftung Bornplatzsynagoge und dem ehemaligen Antisemitismusbeauftragten der Stadt Hamburg Stefan Hensel.
„Das Projekt Seite an Seite ist ein wichtiges Zeichen für Solidarität und interreligiösen Dialog in unserer Gesellschaft. Zu einer Zeit, in der die Selbstverständlichkeit jüdischen Lebens in unserer Stadt dramatisch abnimmt, schafft die Initiative mit viel Kreativität und ästhetischer Präzision das Engagement für jüdisches Leben in Hamburg und Deutschland sichtbar zu machen. Die Menschensterne, die Gemeinschaft und Vielfalt symbolisieren, vereinen individuelle Geschichten zu einem eindrucksvollen Bild des Miteinanders und der Solidarität. Dieses Projekt ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Kunst Brücken bauen und ein klares Statement für Zusammenhalt und gegen Antisemitismus setzen kann.“ Stefan Hensel
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Grußwort von Kultursenator Dr. Carsten Brosda.
SEITE AN SEITE wird gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg, der ALE Stiftung, der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, dem Bezirksamt Hamburg-Mitte und dem Verein Kinder vom Bullenhuser Damm e.V.






